Die IG Juramalz

In der Schweiz gab es Jahrzehnte lang keine Mälzereien mehr. Das Malz für die Schweizer Biere kommt auch heute fast ausschliesslich aus dem Ausland. Doch nun soll ein Teil der Wertschöpfung wieder in die Schweiz zurückgeholt werden – mit dem Anbau von Braugerste, mit dem Aufbau einer Mälzerei.
Unsere Ziele, unsere Statuten
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Die IG Juramalz verfolgt das Ziel, die Produktion wie auch die Verarbeitung von Braugerste in der Region Baselland, Basel-Stadt, Fricktal und Schwarzbubenland nachhaltig aufzubauen, zu unterstützen und zu sichern.

Um den Grundsatz der IG Juramalz zu verwirklichen, werden die folgenden Ziele angestrebt:

  • Der Aufbau eines qualitativ hochwertigen Braugerstenangebotes in der Region Baselland, Basel-Stadt, Fricktal und Schwarzbubenland.

  • Eine nachhaltige und längerfristige Sicherstellung des Malzangebotes für die in der IG Juramalz angegliederten Brauereien.

  • Ermöglicht den Informations- und Interessensaustausch zwischen den verschiedenen Braugerstenmarktpartnern.

  • Unterstützt den Aufbau einer Mälzerei in der Region Baselland, Basel-Stadt, Fricktal und Schwarzbubenland und hilft deren Betrieb sicher zu stellen.

  • Die IG Juramalz koordiniert den Braugerstenanbau und unterstützt die Vereinsmitglieder in anbautechnischen Belangen.

  • Weitere Absatzkanäle zur Verwertung von Braugerste sollen erschlossen werden (Whiskyproduktion, Backindustrie etc.).

Werden auch Sie Mitglied!

Mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen Sie die Bestrebungen der IG Juramalz. Sie kostet 100 Franken pro Jahr.

Unser Verein, unser Vorstand
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An der Gründungsversammlung vom 7. Dezember, die wegen der Pandemie mit Videoschaltung stattfand, wählten die Mitglieder folgende Personen für eine dreijährige Amtsperiode in den Vorstand:

  • Istvan Akos, Brauerei Unser Bier, Basel (Präsident)

  • Johanna Gysin, Fachfrau Regionalprodukte und -Markt, Sissach (Buchführerin)

  • Florian Itin, Landwirtschaftsbetrieb, Hersberg

  • Jakob Schaffner, Landwirt, Anwil

  • Patrick Springer, Hofbrauerei Springer, Frenkendorf

  • Christoph Nyfeler, Schweizer Mälzerei AG, Lenzburg

Und wer finanziert das alles?
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Die IG Juramalz finanziert sich vorwiegend aus Mitgliederbeiträgen. Die anfallenden Kosten werden mit einem Grundbeitrag pro Tonne produzierter Braugerste für die Landwirtschaft und für die Brauerei mit einen Beitrag pro Tonne verarbeitetes Malz gedeckt. Unterstützung gibt es zudem von PRE «Genuss aus Stadt und Land».